Das Bambusparkett und seine vielen Vorzüge und positiven Eigenschaften

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Die Faserpflanze Bambus ist uns bekannt, denn schon seit vielen Jahrzehnten wird sie besonders im Bereich Mobiliar hierzulande immer wieder gerne genutzt. Was die Bambuspflanze heute allerdings umso attraktiv macht ist die Tatsache, dass es sich bei ihr um eine extrem nachhaltige Pflanze handelt, die über ein sehr schnelles Wachstum verfügt. Besonders in asiatischen Gefilden wird sie sehr geschätzt und vor allem als Baumaterial verwendet. Schon seit Jahrtausenden. Noch immer gibt es viele Dörfer in China, die von A bis Z ihr gesamtes Haus, nebst Einrichtung beispielsweise aus Bambus errichtet haben. Neben dem praktischen Mobiliar aus Bambus, schätzen wir bei uns allerdings immer mehr das herrlich natürliche Bambusparkett. Man sieht es als Pendant zum Holzparkett immer häufiger und dies nicht ohne Grund, denn es verbergen sich viele positiven Eigenschaften hinter dem Naturprodukt.

Natur zu Füßen

Wer wirklich pure Natur in seinem Zuhause Zimmer für Zimmer unter den Füßen spüren möchte, fährt mit Bambusparkett immer richtig. Das klassische Bambusparkett besteht in der Regel zu 100 Prozent aus Bambus pur. Die großen Bambuswälder in China bieten jede Menge Möglichkeiten, um genügend Material für die Verarbeitung bis hin zum Parkett heranzuschaffen. Denn Bambus hat eine ganz besondere Eigenschaft: Schon nach der ersten Ernte und dem ersten Schnitt, wächst Bambus am gleichen Tag noch um mehrere Zentimeter nach. Dies macht ihm so schnell kein weiteres Naturprodukt nach und im Vergleich zum Pendant Holzparkett ist Bambus erst recht nachhaltig und umweltschonend. Denn während Holzarten, wie Fichte, Eiche, Buche und Co. mehrere Jahrzehnte benötigen, um heranzuwachsen und die gleiche Zeit fürs Nachforsten benötigt wird, wächst Bambus dies binnen kürzester Zeit nach.

Somit ergeben sich also immer wieder neue Quellen für die Ernte, die ursprünglich eigentlich keine Neuen sind. Die Pflanze an sich kann über fünf Jahre und darüber hinaus sogar immer wieder auf gleiche Weise abgeerntet werden und die Neupflanzung des Bambus ist sehr einfach, das sie auch dann schon als Sprössling gleich über mehrere Zentimeter am Tag rasant heranwachsen kann. Wer heute Bambusparkett nutzt, wählt also ein Baumaterial, welches durch und durch aus Natur besteht. Bambusparkett muss einmal verlegt auch nicht mit einer Schutzlasur überzogen und gestrichen werden, da die Oberfläche sehr robust ist und erst durch den jeweiligen Lichteinfall im Zimmer verändert sich die Farbe des Bambus von Zeit zu Zeit und dunkelt leicht nach. Dies macht das Bambusparkett erst recht so besonders und lässt es dadurch noch natürlicher erscheinen und auf sich wirken. Einige weitere Vorzüge also, die das Parkett so wertvoll machen. Besonders in der heutigen Zeit, in der vor allem natürliche Ressourcen wichtiger denn je sind, um die Umwelt schonen zu können. Für den ökologischen Fußabdruck also ein sehr wichtiger und bleibender Eindruck.

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Pflegeleicht und recht robust

Vergleicht man Bambusparket und Holzparkett ergeben sich viele Parallelen. Dennoch ist Bambus eher robuster und unempfindlicher. Denn Fakt ist, dass Holzparkett beispielsweise ohne Schutzlasur oder speziellem Lack oder Öl für die Oberfläche schnell Gebrauchsspuren aufweist und viele Kratzer. Wenn Kleinkindern und Hund im Haushalt leben erst recht. Bambus verzeiht mehr und seine Oberflächenstruktur scheint deutlich unempfindlicher zu sein und man muss diese eben nicht extra behandeln. Was aber Holzparkett und Bambusparkett gleichermaßen nicht so gut vertragen ist Feuchtigkeit und stehende Nässe vor allem. Einmal einen Blumentopf ohne Untersatz auf den Boden direkt aufgestellt, kann dann auch gleich mal für dunkle Stockflecken im Bodenmaterial sorgen. Diese bekommt man nicht mehr aus dem Holz oder Bambus entfernt.

Allerdings kann man beim Holzparkett durch erneutes Abschleifen der Oberfläche dies manchmal zum Teil dennoch ermöglichen. Es kommt dabei immer darauf an, wie tief die Feuchtigkeit ins Parkett gezogen ist. Reinigen lässt sich das Bambusparkett sehr leicht. Man nehme einen Eimer Wasser und einige Tropfen Allzweckreiniger, wischt den Boden feucht ab, fertig! Wichtig dabei ist, dass man keinesfalls zu starke Reinigungsmittel nutzt, die mit vielem chemischen Zusatzstoffen vermengt wurden. Das kann dann auch schon mal nach hinten losgehen. Zwar verzeiht der Bambus das ein oder andere, aber zu viel des Guten eher nicht. Muss auch in der Regel nicht sein, denn selbst bei starker Verschmutzung der Oberfläche des Bodens kann mit lauwarmen Wasser allein schon alles gründlich und gut reinigen. Bambusparkett weist eine recht lange Lebensdauer auf und so kann der Boden einmal verlegt ein Leben lang seine Dienste als natürlicher Fußbodenbelag unter den Füßen verrichten.